Funktionieren Fatburner wirklich?

Wir alle träumen doch von einer tunlichst schlichten Art um Abzuspecken. Wir wollen einen schönen und schlanken Body haben, um uns in der eigenen Haut möglichst wohl zu fühlen. Eine Option von der man ab und an hört, sind Fatburner-Produkte. Diese kann man häufig als Tabletten oder Kapseln konsumieren und angeblich fördern die enthaltenen Stoffe den körpereigenen Fettabbau, so dass man gezielt die unpassenden Polsterung angehen kann. In diesem Artikel wollen wir uns näher mit diesen Produkten beschäftigen und schauen, was wirklich an den Fatburnern dran ist.

Was sind Fatburner genau?

Fatburner sind alle Mittel, die die Fettverbrennung des Menschlichen Körpers zusätzlich verstärken sollen. Diese sind in der Regel künstlicher Abstammung könne naber auch natürlich sein. Natürliche Fettburner gelangen über das normale Essen in den Körper und regen schonend den Stoffwechsel an. Künstliche Fettburner werden aus natürlichen und chemischen Stoffen hergestellt und versprechen eine schnelle Gewichtsreduzierung bei kleiner körperlicher Tätigkeit. Laut Werbung reicht die häufig tagtägliche Einnahme, um schnell und ohne Mühe schmal zu werden,… und zu verbleiben. Doch die Sache hat einen Haken: Meist funktioniert es nicht. Und noch schlechter: Nicht jeder verträgt die Schlankmacher.

Bei Fatburnern werden diese Wirkstoffe nun in Kapselform verpackt und müssen so einen regelmäßigen Fatburn im Leib erzeugen. Die Idee ist leicht: mit der Zeit verbrennt der Leib immer mehr Fett bis auch die unliebsamen Polsterung praktisch weg getaut ist. Dazu ist dann theoretisch kein weiteres Workout notwendig.

Interessant ist noch, dass es viele unterschiedliche Fatburner gibt. Es gibt „leichte“ Fatburner, die nur eine schwache Zubereitung des Wirkstoffs enthalten. Außerdem findet man „starke“ Mixturen, die häufig auch noch zusätzliche Bestandteile beinhalten, die beispielsweise den Heißhunger mindern und so einen noch besseres Ergebnis produzieren sollen.

Bester Effekt in Verknüpfung mit Sport

Die beste Variante, um auf natürlichem Weg Fett zu verbrennen, ist durch gezieltes Workout. Vor allem ein Muskelaufbautraining hat einen fettverbrennendes Ergebnis. Aus eigener Praxis können wir erzählen, dass sich der Weg mit der Zeit auch lohnt. Es braucht aber selbstverständlich Ausdauer, Selbstbeherrschung und Geduld bis sich die Trainingseffekte auch tatsächlich bemerkbar machen.

Eine Kombination aus einem regelmäßigen Workout und einem angebrachten und „leichten“ Fatburner kann die Leistungsfähigkeit sehr wohl steigern und so schneller zu den gewünschten Ergebnissen führen. Fakt ist aber, dass Sport weitgehend die Auswirkung von Fatburnern positiv begleitet.

Die Kehrseite – Was steht gegen Fatburner?

Das Problem bei diesen Kapseln ist, dass die Zusammenstellung und die Zubereitung der diversen angepriesenen Produkte meist sehr unterschiedlich sind und von unwirksam bis gut reichen. Außerdem kann der Laie mit zahlreichen Inhaltsstoffen nicht sehr viel anfangen. Eine bestimmte Unwissenheit, was man da an und für sich genau nimmt, bleibt also sich zusammensetzen, wenn man sich nicht ausgeprägt mit dem Thema befasst oder angemessen beraten lässt. Auch sind oft Appetithämmer in den Produkten beinhalten, womit sich der Abnehmeffekt dann mehr und mehr anpassen soll. Von solchen Produkten will aber gewiss nicht jeder seine Gewichtsabnahme begleiten lassen.
Auch wenn viele Leute die künstlichen Fatburner gut aushalten, so ist doch die gesundheitliche Gefahr nicht zu verleugnen. Und sie besteht nicht allein bei unsachgemäßem Umgang mit diesen Schlankmachern, beispielsweise bei Überdosis. Künstlich produzierte Fatburner können unterschiedliche Nebenwirkungen haben, die sogar ab und zu bedenklich sein können. Dabei fallen zum Beispiel Schwindelgefühl, Bauchschmerzen, Durchfall und Emesis, Kopfschmerzen, Herzrasen und Mundtrockenheit bis hin zu Zittern oder allgemeinem Unwohlsein.

Welche Schlankmacher gibt es noch?

Zusätzliche natürliche Fettburner in der Futter sind die diesen Inhaltsstoffe:

Capsaicin: Dieser Scharfstoff kommt besonders in Chili, Pfeffer und Paprika vor, bringt den Menschen zum Schwitzen und damit den Stoffwechsel auf Trab. Der Kalorienverbrauch kann so kurzzeitig um 25 % gesteigert werden.

L-Carnitin: Steckt in rotem Fleisch. Zusammen mit sportlicher Betätigung wird die Fettverbrennung um bis zu 13 % gesteigert.

Kalzium: aus fettarmen Milchprodukten kann Übergewicht vorbeugen.

Koffein: heizt dem Stoffwechsel richtig ein und steigert den Energieumsatz. Dazu sollte man 2 Tassen Filterkaffee am Tag trinken. Doch Vorsicht! Milch oder Zucker in dem Getränk machen den Nutzen zunichte.

Vitamin C: aus Paprika, Kiwi, allen Kohlarten und Zitrusfrüchten ist ebenfalls wichtig für die Fettverbrennung.

Ätherische Öle: aus vielen Gewürzen wie Ingwer, Pigment, Zimt und ähnlichem wirken anregend auf die Verdauung und den Stoffwechsel.

 

Unser Fazit: Gute Grundidee, doch ein Hauch Skepsis ist angebracht und nicht alles glauben was die Reklame verspricht